An der Nordküste entlang

Wir fahren Richtung Westen an der Küste entlang. Bei Plouscat, an der "Anse de Kernic" finden wir eine Allee Couverte.Zu sehen ist diese nur bei Ebbe, denn dann liegt die ganze Bucht wie eine kleine Wüste trocken.Man kann dann in dieser Zeit, so man es sich zutraut, das Strandsegeln erlernen. Zur Zeit seiner Erbauung muß der Dolmen deutlich über dem Meeresspiegel gelegen haben. Deckplatten sind nicht erhalten, aber die tragenden Steine zeigen deutlich, wie er einmal ausgesehen hat. Allee Couverte bei Plouscat
dolmenplouscat Diesen Dolmen fanden wir kurz hinter dem Ortseingang von Plouscat aus Richtung Cledér kommend, auf einem Feld.
Im großen Bild, ungefähr mittig am oberen Bildrand kann man ein wenig vom Meer sehen. Dort beginnt die "Greve de Goulven", eine Bucht, die sich der Anse de Kernic anschließt, und die umfahren werden muß um nach Brignogan-Plage zu kommen.

Wir jedoch fahren heute weiter in Richtung West und gelangen nach Plouguerneau. Fährt man von dort aus nach Lannilis, überquert man das " Aber Vrac´h ". Die Aber sind tiefe Einschnitte in das Landesinnere. Es sind Mündungstrichter von Flüssen. Drei dieser Aber gibt es an der Westküste der Bretagne, aber nur über eines führt eine Brücke. Eben diese überquert das Aber Vrac´h. Von der Brücke aus reicht der Blick bis zu den vorgelagerten Felsen an der Küste. Bei Ebbe verwandeln sich die Aber in eine Schlicklandschaft, ein Paradies für Watvögel. Um das "Aber Benoît" zu überqueren muss man weit ins Landesinnere ausweichen.
Über Ploudalmézeau erreicht man Portsall.
Dort, auf den vorgelagerten Klippen, nahm im März 1978 eine der schwersten Öltankerkatastrophen ihren unheilvollen Lauf. Wer ab hier dem Verlauf der Küste folgt, den belohnt die einmalige Aussicht, auf das Meer und das:

"Finistere"

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